Von unsern Gästen beinah jeden, hört ich bereits heut Reden reden. Sowas steckt an, und da zum Glücke ich nur auf heit´re Blicke blicke, will ich gleich andern nicht verzichten und etwas von Gedichten dichten. Hier herrscht die Lust. Ich seh nicht einen bei diesen feinen Weinen weinen, nicht einen, dem es nicht zur Stunde selbst bei verwöhntem Munde munde; das macht, weil Geister hier im Spiele und wecken der Gefühle viele und künden, wie die zwei sich fanden und sich mit süßen Banden banden. Wenn plaudern könnte jene Türe, gewiß sie Liebesschwüre schwüre. Den Bräutigam wird an sie schwärzen: Er ta die Braut von Herzen herzen; und sie, die Braut: Oft hat sie müssen, was sie im stickt- das Kissen- küssen. Nun ließen sie, wie wir hier schauen, sich heute voll Vertrauen trauen. So mög der Himmel Segen geben, daß sie ein frohes Leben leben; dann wird, was sonst ich wollte sagen, an Jubelhochzeitstagen tagen.