Die Ehe ist so eir ein Saat, in dem es oft ereignet sich, Madamchen sagt als Autokrat: L´état c´est moi- der Staat bin ich! Und kaum zurück von Standesamt, denkt sie an Staat: an Seide, Samt und sonstige Toilettensachen, um viel Eroberungen zu machen; in solchen Ehen wird es eben sehr häufig Dissonanzen geben. Doch stell stets Herzens-Harmonie bei Mann und Frau Platz fassen, dann müssen beide immer sie wie Instrumente passen, denn jede Ehe hier auf Erden kann als Konzert betrachtet werden. Im Anfang- wird es stets sich zeigen, da hängt der Himmel voller Geigen, ein Duo ist es zart und fein, erst später-stellt der Chor sich ein.
Wenn nun die Frau das Solo nimmt, der Mann natürlich ist verstimmt, und wenn ihm das nicht mehr ansteht, die gute Laune flöten geht, und schließlich kommt vielleicht es dann, dass gar die Paukerei geht an. Die Ehe aber,die wir heute geschlossen seh´n bei diesem Paar, zeigt eingespielte Liebesleute, da gibt es Wohlklang immerdar. Zwar liegt vor uns die Partitur versiegelt noch von eurem Spiel, doch immer Harmonie gibt´s nur, das sagt Verstand uns und Gefühl. Da passt denn auch des Dichters Sang, wie deutlich ich ersehe: >>Da gibt es einen guten Klang<< in dieser neuen Ehe. Zu solchem allzeit guten Klingen, wie heute- so auch immerdar, lasst uns im Gläserklang darbringen ein donnernd Hoch den jungen Paar!