Da kommen wir Kinder mit Jubelgeschrei, wir eilen geschwinder als jemals herbei. Oh, Mutter, von neuem erscheint heut der Tag, auf den wir uns freuen, dein Wiegenfesttag, an dem dir die Sonne zum ersten Mal schien, der Tag, der mit Wonne uns sollte durchglühn. Denn sieh nur, wir lieben dich, Mutter, so sehr, nichts kann uns betrüben, als wenn du nicht mehr mit heiteren Blicken gern unter uns bleibst, nicht Lesen und Stricken vergnügt mit uns treibst. Gern wollen wir immer durch Fleiß dich erfreun und ferne soll immer der Eigensinn sein, dass nichts dich betrübe — du bist ja so hold; Nimm, was dir die Liebe der Kinder hier zollt!