Zum neuen Jahr ein neues Herze, ein frisches Blatt im Lebensbuch. Die alte Schuld sei ausgestrichen. Der alte Zwist sei ausgeglichen und ausgetilgt der alte Fluch. Zum neuen Jahr ein neues Herze, ein frisches Blatt im Lebensbuch! Zum neuen Jahr ein neues Hoffen! Die Erde wird noch immer grün. Auch dieser März bringt Lerchenlieder. Auch dieser Mai bringt Rosen wieder. Auch dieses Jahr lässt Freuden blühn. Zum neuen Jahr ein neues Hoffen. Die Erde wird noch immer grün.
Mit Schwung ins neue Jahr! Das alte ist schon gar, das neue fängt erst an; ich funke, was ich kann in dieser nächt'gen Stund: Dies Jahr sei reif und rund. Doch du, mein Schatz, bleib schlank und — werde niemals krank!
Ihr sitzt beim Karpfen und beim Punsch und denkt euch nichts dabei. Ganz überraschend kommt mein Wunsch zum neuen Jahr statt Schreiberei. Und was steht in dem Telegramm, das grad zu euch geflogen kam? „Glück, Gesundheit, Reichtum, Frieden sei euch im neuen Jahr beschieden!"
Aus des Himmels Sternenhallen geht ein neues Jahr hervor und von allen Seiten schallen Wünsche und Bitten an sein Ohr. Armut klagt: Ich trinke Wasser und mein Brot ist hart wie Stein. Gib mir, wie dem reichen Prasser, leckere Kost und guten Wein! Habgier ruft: Ich kann nicht rasten, ich muss stets nach Golde glühn; lass denn meinen Gott im Kasten immer wachsen, immer blühn! Ehrgeiz sagt: Ich blick und strebe zu des Ranges Gipfeln auf. Drum, so hoch du kannst, erhebe mich in deiner Monde Lauf. Selbstsucht schreit: Gib her, gib alles, alles, alles meinem Ich! Achte nicht des andern Schalles, sorge nur allein für mich! Freundschaft fleht: Die besten Gaben spende meinem Biederfreund! Ich will lieber selbst nichts haben, wird nur ihm kein Wunsch verneint. Liebe spricht: Was mir auch fehle, das entbehr ich mit Geduld; doch zu meiner zweiten Seele neige dich mit Segenshuld! Und wir andern alle bitten: Sei der ganzen Erdenschar in Palästen und in Hütten ein erwünschtes Friedensjahr!
Verklungen sind die Neujahrsglocken, drum machte ich mich auf die Socken, um fröhlich euch zu gratulieren und euren Kuchen zu probieren. Gebt mir davon ein großes Stück: Ich wünsche Segen, Geld und Glück!
Ein neues Jahr! Tritt froh herein, mit aller Welt in Frieden; vergiss, wie viel der Plag und Pein das alte Jahr beschieden! Du lebst. Sei dankbar, froh und klug und wenn drei bösen Tagen ein guter folgt, sei stark genug, sie alle vier zu tragen.
Prosit! Das neue Jahr ist da. Gott wolle gnädig geben, dass Großmama und Großpapa es noch recht oft erleben zu meines Herzens Lust und Freud von Sorgen, Kreuz und Not befreit, das wünsche ich von Herzen.
Auch ich will euch was singen zum lieben neuen Jahr, und sollt es mir gelingen, wird auch mein Glückwunsch wahr. Voll sollen eure Taschen voll Geld und Wechsel sein und alle eure Flaschen gefüllt mit teurem Wein. Es sollen alle Braten, Pasteten und Biskuit der Mutter wohl geraten. Nun: Guten Appetit! Ist alles froh und heiter, hab ich auch frohen Mut und wünsche mir nichts weiter als: Bleibt mir immer gut!
Wenn alle Jahre wieder Silvesterglockenklang schwingt auf die Erde nieder, dann sage: Gott sei Dank! Dann freue dich, dass glücklich ein Jahr zu Ende geht, dass still und augenblicklich ein neues aufersteht.
Ich lernt' einen Glückwunsch, der klang wohl recht gut von Segen, Gesundheit und fröhlichem Mut ich hab ihn vergessen. Drum nehmt dafür hin mich selber, und glaubt mir, der Glückwunsch steckt drin! In dem funkelneuen Jahr sei es, wie's im alten war; Gott behüte euch und mich jeden Tag recht väterlich. Ich bin ein kleiner Knabe und bringe, was ich habe, mein Wünschchen freundlich dar. Mög es euch nur gefallen, das wünsche ich vor allem. Viel Glück zum neuen Jahr!