Mit runden Küchlein, würzig-fein, denn „Labekuchen" sollen sie sein, stell ich mich heute bei dir ein. Lebkuchen sind's zum Feste für dich und deine Gäste. Wer solch ein zartes Oblatenbrot dem Freundeskreis zur Labung bot, litt unter Armut nicht und Not. Lebkuchen war'n begehrt, als Heilmittel verehrt. Ich bring dir Küchlein, würzig-fein, Wegzehrung sollen sie dir sein, sie sollen stärken dich, dass kein Gebrechen und kein Leid dich quält zur Weihnachtszeit!
Ich bummelte über den Weihnachtsmarkt, da habe ich mir gedacht, ein kleines Mitbringsel sollte es sein, was dir sicher Freude macht. Ich schlenderte dann bis vor dein Haus und drückte gleich auf die Klingel, du schautest aus dem Fenster heraus und dachtest: Was will der Schlingel? Ich will ehrlich gar nichts! Ich wollte dir nur eine Weihnachtsfreude heut machen. Drum packe mein kleines Präsent nur aus und – freue dich über die Sachen!
Die Weihnacht kommt im Sauseschritt, die kleine Maus saust eilig mit, ihr Mäuserich saust hintendrein, das muss eine fröhliche Weihnacht sein. Im Zimmer steht ein Tannenbaum, den Mäusen ist es wie im Traum. Lebkuchen knabbern, welch ein Glück! Die Mäuschen fressen sieben Stück. Doch dir wünsch zur Weihnacht ich viel mehr: einen Riesensack, von Geschenken schwer, keine Sorgen mehr, keinen Kummer, kein Leid und eine echte Zeit der Besinnlichkeit!
Heut morgen klingelte vorm Zoo der Postausfahrer Holldrio; er hat da etwas zugestellt. Ein Päckchen war's aus ferner Welt. Ein Weihnachtspäckchen kommt seit Jahren zum Christfest fern von den Kanaren. Wenn's Weihnacht wird, dann ist sie da, die Post aus Gran Canaria, stets adressiert: „Ans Affenhaus". Die Affen packen alles aus und finden acht bis neun Bananen, gespendet von den Affen-Ahnen, die noch in freier Wildbahn wohnen. Dies Päckchen tat sich gar nicht lohnen, wär's nicht gedacht als Christgeschenk. Bananen gibt's genug, ich denk, bei uns und jeder Affe hat im Speiseplan: Bananen satt! Doch um den Inhalt geht es nicht. Gleichwohl aus dieser Sendung spricht die Liebe und Verbundenheit von Tier zu Tier zur Weihnachtszeit und darum, Leute, freun sich so aufs Christfest nicht nur die Affen im Zoo: Weil's dich und mich genauso freut, wünsch ich eine fröhliche Weihnachtszeit!
An Weihnachten ernährt sich ein jeder gesund, dann bekommt sogar 'nen Vitaminstoß der Hund, ein schokoliertes Pfläumchen hängt auch am Weihnachtsbäumchen. Papayas schmecken der Oma gut und Feigen in Joghurt schlemmt Tante Ruth. Eine Knabbermischung mit Mandelkern, die nascht schon das kleinste Mädel gern. Der Großpapa schält sich Melonen und Mangos aus fernen Zonen. Orangen, Äpfel, Bananen verspeisten schon unsere Ahnen. Zur Feier bringen die gewisse Feststimmung die reifen Nüsse. Auch gibt es, bei meiner Ehre, chinesische Stachelbeere und süße Datteln und Trauben; man sollte es gar nicht glauben, selbst Erdbeeren, Clementinen, Aprikosen und Mandarinen sind „in", dass zur Weihnachtszeit sich jeder der besten Gesundheit erfreut. Auch ich kam vor allen Dingen, dir gute Wünsche zu bringen, und damit du gesund bleibst: ein Kistchen mit Früchten – von allem ein bisschen!
Ich heiße ..., lieber Weihnachtsmann und bin wohl ein artiges Kind. Ach, sieh mich doch nicht so finster an, leg weg deine Rute geschwind. Ich hoff, dass du meine Bitten erhörst und mir zum Christfest was Schönes bescherst. Deine Schlittenglocken klingen, bimbam, durch die Winternacht. Wirst du mir was Schönes bringen, das mir große Freude macht? Hast du Äpfel und Nüsse, sag, oder sonst noch, was ich gerne mag? Und freust du dich über das Gedicht von mir, dem klitzekleinen Wicht?
Ach du schöner Weihnachtsbaum, bist so wunderbar geschmückt. Seh ich dich, dann glaub ich's kaum, steh ganz still und bin verzückt. Ach, und wenn ich erst dran denke, an die herrlichen Geschenke!
Das Christkind fuhr durch den Winterwald. Da lag so viel Schnee, da war es so kalt! Lieb Christkind, hast du gefroren? Für uns Menschen bist du geboren. Du liebst alle Leute, das weiß ich genau — die kleinen Kinder, den Mann und die Frau. Drum, liebes Christkind, liebst du auch mich, und ich, heil'ger Christ, ich liebe auch dich. Christkindlein, ich bitte dich: Denk im Himmel auch an mich! Teile deine Gaben aus, bring mir recht viel Glück ins Haus!
Die Welt ist dunkel ringsumher und oftmals kalt und liebeleer, da sei dir in der Winternacht ein fröhliches „Grüß Gott" gebracht. Sei fröhlich, hab 'ne gute Zeit und alles, was dein Herz erfreut!
Heut ist mir was Lustiges passiert, da hat mir der Hase gratuliert; er hat nicht über das Wetter geklagt, er hat nur „Fröhliche Ei-Nacht" gesagt. Da hab ich gedacht, wenn der Osterhase es mir schon so deutlich reibt unter die Nase, wenn es längst Nikolaus war und der Weihnachtsmann naht, dann wird's höchste Zeit, denn sonst ist es zu spat zur (Oma) zu gehen und ihr von Herzen was Gutes zu wünschen. Mir ist nicht zum Scherzen, ganz ernst will ich sein und so bin ich gekommen. Vom Himmel hoch hab ich die Botschaft vernommen, die Weihnacht klopft an und so wünsche ich heute: Zum Christfest Gesundheit, Glück, Frieden und Freude!