Man lädt nicht ein zum Hochzeitsfest, damit man sich beschenken lässt. Wollt Ihr es trotzdem, weil´s so Sitte, dann haben wir die eine Bitte, zerbrecht Euch nicht erst lang den Kopf, wir haben Schüsseln, Gläser, Topf. Für diesen guten alten Brauch, da tut´s ein kleines Sch(w)einchen auch
Teures Paar, des Glückes Neid muss euch nimmermehr versehren, und die Macht der Sterblichkeit schade nimmer euren Ehren. Gebe Gott, dass übers Jahr in der Mutter Armen lache das, was euch, o edles Paar, nach dem Tode lebend mache
Wenn, wie ihr, zwei sich haben wirklich gern, dann steht auch ihre Ehe unter einem guten Stern. Wir wünschen euch jedenfalls nur Sonne und nach jedem Wölkchen wieder Wonne! Zeiten gibt es, da des Glücks zu viel, und Zeiten, da es zu wenig. Tage gibt es, da du Bettler bist, und Stunden, in denen du König
Es trifft sich heute vor dem Altar, ein nun schon etwas ält`res Paar. Lange laufen sie in wilder Jahre, Hand in Hand durch Lebendjahre. Ihr könnt getrost in die Zukunft schauen. Stein auf Stein war`n sie am bauen, zwei Menschen die sich endlich trauen
Endlich - endlich ist es Frühling geworden und ich komme mir wirklich vor wie ein Baum, der Knospen treibt. Ich sehe nun endlich das Leben vor mir liegen - in Schönheit und Freiheit, nur die letzten Schranken gilt es noch einzurennen und sie sollen und müssen fallen ...
Es macht vor allem deine Liebe und dass ich jetzt endlich einmal fühle, was Glück ist - da blüht dann auch alles andere auf
Du bist mir mehr als sonst einer mir was oder sein könnte... Ich glaube nicht, dass jemand sich eine exklusive Liebe vorstellen könnte, zärtlicher, oder reiner, als ich sie für dich habe. Ich glaube, sie ist unsterblich, das ist etwas Seltenes
Nun, fass die Luft zärtlich, Und den Besen schwing hoch, Wir entstauben die Berge, Waschen den Himmel auch noch. Und ich liebe dich so lange Wie der Pflug Furchen setzt, Und Dennoch heißt Immer, Und Immer heißt Jetzt
O Liebe, die dies Paar verbindet, gib, dass es stets das Glück empfindet, womit du seine Treu belohnt! Gib, das bei langem Wohlergehen, die Anmut der zufriedenen Ehen in dieses Paare Ehe wohnt! O Liebe, die dies Paar vermählet, mach ihr Vergnügen täglich voll, dass man von ihrem Glück erzählet, Wenn man was Großes nennen soll. Lass sie der hohen Häuser Freude, lass ihre Wohlfahrt ungemein, und dies so verdiente Beide, ein Bild vollkommener Ehe sein. Die stärksten Zweifel sind gehoben. Wer liebt, ist allemal zu loben; wer liebt, kann stets zufrieden sein, und ohn´ erst den Kaffee zu fragen, kann ich, o Braut, es sicher wagen, und tausend Glück dir prophezeihen
Gott sei Dank, sie haben sich! O wie lieblich, o wie schicklich, sozusagen herzerquicklich, ist es doch für eine Gegend, wenn zwei Leute, die vermögend, außerdem mit sich zufrieden, aber von Geschlecht verschieden, wenn nun diese, sag ich, ihre dazu nötigen Papiere, sowie auch die Haushaltssachen endlich mal in Ordnung machen und in Ehren und beizeiten hin zum Standesamte schreiten, wie es denen, welche lieben, vom Gesetze vorgeschrieben, dann ruft jeder freundlich: "Gott sei Dank, sie haben sich
Gerne schlief ich schon früher ein, doch mein Herz, vor lauter Frohlocken, dass die holde Geliebte mein, läutet Sturm mit allen Glocken. Gerne hätt´ ich noch länger geruht, aber im Kopfe begann zu lärmen eine tolle Gedankenbrut, früh wie Bienen hinauszuschwärmen. Nichts als Verse und sehnendes Leid schafft dies einsam nächtliche Wachen. Oh, es ist Zeit, es ist hohe Zeit, endlich ein End´ und Hochzeit zu machen